Eimerliste

Eimerliste August 2017

Die Zeit verfliegt, ich nicht (muhahaha). Weil gerade so wenig geht, ist hier meine Eimerliste für August. Und wer sich jetzt fragt „Hä, warum hat die Frau eine Liste zum Thema „Eimer“ erstellt, der übersetze sich mal ganz still im Kopf die Worte „bucket list“. Na, zündet´s?

  1. Urlaub planen
    In meiner persönlichen Geschichte wird 2017 als das Jahr, in dem ich mir fast den Arsch abgearbeitet habe, eingehen. Urlaub tut Not. Sehr! Neulich las ich über“blind bookings“. Seiten wie WowTrip lassen den Reisewilligen ein paar Parameter wie Abflugstadt und -datum eingeben während alles andere (vor allem das Ziel) unbekannt bleibt. Was man weiß: es wird eine von vielen europäischen Städten und welche genau erfährt man 48 Stunden vor Abflug. Genau mein Humor und etwas, auf das ich sehr sehr Bock habe.
  2. Touristentag in meiner Stadt
    München – schönste Stadt Deutschlands und meine Heimat seit 2011. Ungefähr so lange hab ich richtig Bock auf einen großartig klischeegeladenen Touritag. Weißwurst-Frühstück, Hofbräuhaus, Bier bis zum Verlust der Muttersprache, Doppeldeckerbusse und und und. Es muß und wird passieren. Dafür wurden Instagram Stories erfunden. Sag ich.
  3. Nen neuen Kühlschrank kaufen
    Es ist vielleicht nicht fancy, aber nötig.
  4. Endlich Shakshuka machen
    Ich sah die Bilder, ich las die Rezepte, ich sabbere beim Gedanken daran. Und sobald die bajuwarische Hitzewelle vorbei ist, muss das geile Zeugs in auf den Herd. Wort drauf.
  5. Schreiben
    Nein, kein Glimmertagebuch, sondern diesen Blog. Während ich diese kleine Liste zusammenbastel merke ich, wie sehr mir das Spaß macht und gefehlt hat. Damit es nicht sofort wieder einschläft ist diese Punkt auf meiner Eimerliste ein friendly reminder an mich selbst.
  6. Ins Museum gehen
    Weil: München. Genug gesagt.
  7. Alleine-Zeit genießen
    Von Montag bis Freitag spiele ich erwachsen und gehe meinem Job nach. Meine Wochenenden verbringe ich bei meinem Froind und den Kindern im 100km entfernten Regensburg (die güldenen DB Lok am Band ist mir sicher). Das Leben ist genau richtig so, aber manchmal fehlt mir Zeit alleine. Zeit, die nicht dafür drauf geht, abends nach der Arbeit die Wohnung davon abzuhalten, zum Dungeon zu verkommen.
    Ausschlafen, Kaffee im Bett, noch mal einschlafen, schlimme Brautmodensendungen gucken, lesen und noch mehr guten Kram. Das wär mal wieder was.
  8. Die Wohnung entrümpeln
    Eine der allseits bekannten Negativseiten von München: die Mietpreise. Die machen, dass ich in einer putzigen kleinen Wohnung lebe, die sich in den letzten 3 Jahren irgendwie ein bißchen zu sehr gefüllt. Zeit, das zu ändern.

Es steht einiges auf dem Programm in diesem vorherbstlichen Monat. Was wohl nächsten Monat wieder auf der Eimerliste stehen wird?

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