Fünf Fragen am Fünften

Fünf Fragen am Fünften – August 2018

Kiddos, wie die Zeit vergeht….jetzt ist es schon wieder August und irgendwie rennt die Zeit. Omma-Influencer haben es auch nicht leichter als Andere. Neuer Monat heißt aber auch eine neue Edition von Fünf Fragen am Fünften. Freu! Die famose Idee stammt nach wie vor von Nic alias Luzia Pimpinella. Weitere Ausgaben von mir findet ihr wenn ihr diesem  Link folgt.

August, was geeeeeht?

Der August verspricht, ein guter Monat zu werden. Zum einen setze ich darauf, dass diese bekackte Hitzewelle aufhören wird. Weil die es sich in Deutschland aber scheinbar bequem gemacht hat, werde ich flüchten. In eines der wenigen europäischen Länder, die Regen, Temperaturen unter 20 Grad und somit pure Erholung bietet: Irland. Fahrt ihr alle in die Sonne. Ich reise antizyklisch und werde alleine und hoffentlich begeistert durch Dublin hüpfen. Mehr dazu demnächst in diesem Theater.

Nun aber auf auf zur monatlichen Nabelschau:

1. Wen fragst du, wenn du einen guten Rat brauchst?

Ganz klar und ohne nachdenken zu müssen: Muddi. Niemand sonst kennt mich so gut, hat so viel Lebenserfahrung und wird mir immer ihre ehrliche Meinung sagen. Seit ich im Münchner Exil lebe, sind wir räumlich zwar getrennt, aber glücklicherweise stellte sich heraus: das ist egal. Die Bindung bleibt, egal wie viele Kilometer uns trennen. Je älter ich werde desto mehr Respekt habe ich für sie und alles, was sie im Leben geleistet hat.
Außer Muddi gibt es noch eine Handvoll großartiger Menschen, von denen ich weiß, dass ich sie mit jedem Schmarrn traktieren und trotzdem helfende Ansichten bekommen kann, aber niemand ist besser als die Frau, die mich in diese Welt gepresst hat. Ein sehr schöner und hilfreicher Gedanke – in jeder Lebenslage.

2. Welchen Modetrend, den du früher mal mitgemacht hast, findest du heute nachhaltig lächerlich?

Ich vertrete vehement die These, dass ich bis zu meinem 30ten Lebensjahr wirklich null Plan hatte. Ich hatte keinen besonderen Stil, ich habe mir aber auch keine Gedanken darüber gemacht. Von daher gibt es fast keine Trends, die ich mitgemacht habe. Das Wort „fast“ verrät: es gab doch was. In meinen Teenager-Jahren war ich sehr geprägt von Grunge, generellem Unmut meinem Körper gegenüber, der Serie „My so-called life“ und dem ewigen Wunsch zu verneinen. Viel zu lange war ich daher in Männerhemden gehüllt. Überdimensionalen Holzfäller-Hemden und natürlich Doc Martens. Wenn ich mich heute zurück erinnere oder Bilder sehe ist da schon sehr viel schämen am Start. Wenigstens hab ich mir keine doofen Tattoos machen lassen…..

3. Willst du immer alles erklären?

Hell yeah. Immer. Bei allem. Sie nennen mich den Erklärbären und das nicht ohne Grund. Zu meiner Verteidigung: es handelt sich dabei nicht um die weibliche Form von Mansplaining. Vielmehr bin ich der festen Überzeugung, dass Leute Dinge eher verstehen/begreifen/umsetzen wenn man Ihnen das „Warum“ erklärt. Nicht die absurdeste Einstellung der Welt…
„Warum?“ ist die zentrale Frage, die mein Leben antreibt und so wie ich mich freue, Antworten zu bekommen, die nicht „Äääh, weil halt!“ lauten, so sehr freue ich mich auch, erklären zu können. Bei einem augenrollenden Gegenüber höre ich aber auch schnell auf mit dem erklärbären. Weil!

4. Wie würden dich Leute beschreiben, die dich zum ersten Mal sehen?

Hmmm…schwierig. Hab ich mir noch nie wirklich Gedanken zu gemacht. Ich denke, ich bin äußerlich eher unauffällig. Das, was Menschen wahrscheinlich zuerst bemerken, ist meine große Klappe. Die lasse ich nicht vom start weg von der Leine (siehe Frage 5), aber wenn ich mich wohl fühle oder mir ne Steilvorlage auf dem Silbertablett gereicht wird, dann hagelt es Sprüche. Wahrscheinlich würden mich die Leute primär als „lustig“ beschreiben, was ja nun auch nicht der schlimmste Stempel der Welt ist.

5. Was für eine Art Humor hast du?

Einen kreativen, der gerne in  zynische Boshaftigkeit abdriftet wenn ich mein Gegenüber kenne und einschätzen kann. Ich halte nichts davon, Leute zu verletzen oder bloßzustellen, nur weil ich es vielleicht kann. Das macht keinen Spaß. Spaß machen Wortspielereien, verbales Kräftemessen und Meta-Ebenen. Das können aber nur die wenigsten. Die, die es können, sind mir dann aber wiederum die liebsten.

 

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